Design und Ausstattung von Industriekesselräumen

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Die Gestaltung eines Heizraums ist viel umfassender, als nur den Heizkessel in einem geeigneten Raum aufzustellen. Ausrüstung zur Dampferzeugung; Es handelt sich um ein System, das mit Brennstoff-, Verbrennungsluft-, Schornstein-, Speisewasser-, Kondensat-, Abschlämm-, Strom-, Automatisierungs- und Dampfverteilungsleitungen zusammenarbeitet. Eine unsachgemäße Konstruktion dieser Komponenten kann die Sicherheit, Effizienz und Wartbarkeit beeinträchtigen.

Jedes Projekt; Es sollte von autorisierten Ingenieuren anhand der Kesselkapazität, der Brennstoffart, des Arbeitsdrucks, der Gebäudeeigenschaften und der geltenden Gesetzgebung bewertet werden. Die folgenden Informationen ersetzen nicht das Projekt; Es bietet einen Kontrollrahmen für genaues Design.

Wie wählt man den Standort des Heizraums aus?

Bei der Standortwahl sollten nicht nur der freie Raum, sondern auch der Zugangsweg des Geräts zur Anlage, Grundlasten, Teileentfernungsabstände bei der Wartung, Schornsteinweg, Brennstoffsicherheit und Notzugang bewertet werden.

Zwischen Kessel und Wänden sind die vom Hersteller vorgeschriebenen Inspektions- und Wartungslücken einzuhalten. Der Platzbedarf für das Öffnen der Abdeckungen, das Reinigen der Rohre, die Demontage des Brenners und die Wartung der Pumpen sollte im Projekt ausgewiesen werden. Ist in der Zukunft eine Kapazitätserhöhung geplant, kann der zweite Kessel- und Nebenanlagenbereich von Anfang an eingeplant werden.

Verbrennungsluft und Belüftung

Der Brenner benötigt für eine stabile Verbrennung ausreichend Frischluft. Zu wenig Luft; Dies kann zu unvollständiger Verbrennung, Kohlenmonoxidgefahr, Rußbildung und Effizienzverlust führen. Ein übermäßiger oder unkontrollierter Luftstrom kann die Flamme und den Schornsteinzug beeinträchtigen.

Belüftungsöffnungen; Sie sollte unter Berücksichtigung der Brennstoffart, der Gesamtwärmeleistung, des Gerätetyps, der mechanischen Abgase und der örtlichen Gasverteilungsbedingungen berechnet werden. Lüftungsöffnungen dürfen nicht durch Material oder Ausrüstung blockiert werden. Wenn im Heizraum ein Ventilator vorhanden ist, ist darauf zu achten, dass im Raum kein Unterdruck entsteht und der Brenner- und Schornsteinbetrieb gestört wird.

Schornstein- und Rauchkanaldesign

Der Schornstein transportiert den Rauch nicht nur nach draußen; Es beeinflusst auch die Druckbedingungen, die das Verbrennungssystem benötigt. Querschnitt, Höhe, Material, Isolierung und Kondensatableitung sollten gemeinsam bewertet werden.

Lange horizontale Kanäle, unnötige Bögen und scharfe Übergänge können den Druckverlust erhöhen. Im Rauchkanal müssen Reinigungsdeckel, Messstellen und Erweiterungselemente vorhanden sein. Da die Rauchgastemperatur unter die sicheren Grenzwerte des Brennstoffs und des Materials fällt, kann es zu Säurekondensation und Korrosionsgefahr kommen. Die Auswahl des Economiser sollte zusammen mit dem Abgassystem erfolgen.

Platzierung von Kessel und Zusatzgeräten

Ein typischer Heizraum kann die folgende Ausrüstung umfassen:

  • Dampfkessel oder Generator,
  • Brenner, Ventilatoren und Brennstoffsteuerleitung
  • Speisewasserpumpen,
  • Kondensattank,
  • Entlüfter,
  • Wasserenthärtungs- und Chemikaliendosiersystem,
  • Economizer,
  • Abschlämmtank oder Wärmerückgewinnungssystem
  • Elektrizitäts- und Automatisierungspanel
  • Dampfsammler und Leitungsarmaturen.

Geräte sollten so platziert werden, dass der Bediener die Ventile und Anzeigen sicher erreichen kann. Um heiße Oberflächen, bewegliche Teile und Schalttafeln müssen die erforderlichen Schutzabstände eingehalten werden.

Boden-, Abfluss- und Abblasesicherheit

Das Kesselfundament muss das Gewicht des Gerätes, den wassergefüllten Betriebszustand und die dynamischen Belastungen tragen. Der Boden sollte kein Wasser ansammeln; Leck- und Abwasser sollten in einen sicheren Abfluss geleitet werden.

Abschlämmungen bei hoher Temperatur und hohem Druck sollten nicht direkt in einen offenen Abfluss eingeleitet werden. Es muss eine geeignete Abblaseanlage konzipiert werden, bei der Druck und Temperatur auf ein sicheres Niveau reduziert werden. Die Abflussleitungen von Sicherheitsventilen sollten je nach Hersteller und Projektbedingungen an einen Punkt geführt werden, an dem Personen und Geräte nicht gefährdet werden.

Kraftstoffleitung und Brandschutz

Die Risiken von Erdgas, Flüssiggas, flüssigen Brennstoffen und festen Brennstoffen sind unterschiedlich. Gasbefeuerte Systeme erfordern geeignete Gassteuerleitungen, Dichtungen, Absperrventile, Sensoren und Belüftung. Überlauf-, Leckage- und Brandszenarien in Tanks für flüssigen Kraftstoff; Bei festen Brennstoffen sollten Lagerfläche, Staub, Selbsterhitzung und Ascheaustrag bewertet werden.

Branderkennungs- und Löschlösungen sollten entsprechend der Risikoanalyse der Anlage bestimmt werden. Fluchtwege, Türen und Nothaltestellen müssen zugänglich gehalten werden.

Lärm-, Vibrations- und Wärmekontrolle

Brenner, Ventilatoren und Pumpen erzeugen Lärm und Vibrationen. Durch geeignete Sockel-, Kompensator- und Anschlussdetails können Rohrbelastungen reduziert werden. Die Isolierung heißer Geräte und Rohre trägt sowohl zur Sicherheit des Personals als auch zur Energieeffizienz bei. Die Isolierung muss nach Ausbau und Wartung komplett erneuert werden.

Automatisierung und zu überwachende Werte

Die Kesselautomatisierung sollte mindestens Druck, Wasserstand, Flamme, Brennstoffsicherheit und kritische Temperaturen überwachen. Je nach Projekt können auch Rauchgastemperatur, Sauerstoff, Speisewassertemperatur, Kondensatrücklauf, Dampfdurchsatz und Brennstoffverbrauch überwacht werden.

Der Alarm sollte nicht nur auf dem Bildschirm erscheinen; In kritischen Situationen muss die sichere Stoppkette eingeleitet werden. Die Unabhängigkeit von Sicherheitskreisen und die Prüfmethode werden gemäß der Konstruktionsnorm festgelegt.

Checkliste vor der Inbetriebnahme

  1. Die Platzierung des Kessels und der Zusatzausrüstung gemäß dem Projekt wird überprüft.
  2. Brennstoff-, Dampf-, Wasser-, Kondensat-, Abschlämm- und Schornsteinanschlüsse werden überprüft.
  3. Rohrhalterungen, Dehnungsspielräume und Strömungsrichtungen werden untersucht.
  4. Die Wasseraufbereitungsanlage wird betrieben und eine Wasseranalyse durchgeführt.
  5. Sicherheitsventile, Niveaukontrollen und Druckschalter werden geprüft.
  6. Die Einstellung der Brennerverbrennung erfolgt durch Rauchgasmessung.
  7. Automatisierungsalarme und -sperren werden auf Szenariobasis ausprobiert.
  8. Das Bedienpersonal wird geschult und dokumentiert.

Hisarmaks Heizrauminstallationen und mechanische Installationsdienste basieren auf dem Ansatz, das Gerät, die Zusatzausrüstung und die Feldbedingungen gemeinsam zu bewerten.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechnet man die Belüftungsöffnung des Heizraums?

Ein einzelnes festes Maß sollte nicht verwendet werden. Brennstoffart, Gesamtleistung, Brennerluftbedarf, mechanische Ventilatoren, Gebäude- und örtliche Gasbedingungen sollten in das Projekt einbezogen werden.

Wie hoch sollte der Kesselabzug sein?

Gebäudegeometrie, umgebende Strukturen, Kesselleistung, Brennstoff, Emissionen und Traktionsberechnungen werden gemeinsam ausgewertet. Es kommt nicht allein auf den Geräteaustrittsdurchmesser oder die Gebäudehöhe an.

Wie viel Platz sollte um den Kessel herum gelassen werden?

Als Grundlage sollten die Wartungshinweise des Herstellers, der Deckelöffnungsabstand, die Rohrreinigung und die Gesetzgebung herangezogen werden. Ein sicherer Service und Betrieb des Geräts ist eine Designanforderung.

Wer sollte das Heizraumprojekt vorbereiten?

Ingenieure mit einschlägigem Fachwissen und Autorität; Es muss in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen, Normen, Gasverteilungsbedingungen und Herstelleranweisungen vorbereitet werden.

Technische Ressourcen

  • T.R. Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit, Arbeitsausrüstung und Leitfäden zur sicheren Verwendung.
  • Relevante TS EN 12952/12953-Normen, Brand- und örtliche Gasverteilungsbedingungen.
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